13.02.2020 Autobahn-Menschenrettung (T2)
Meldebild:



Alarmstufe:



Alarmierung durch:






Autobahn-Menschenrettung




T2




Florian Niederösterreich




Datum:



Alarmierung:



Einsatzende:



Einsatzort:
13.02.2020



09:11



19:00



Hollabrunn, S3 Rifb. Wien ASt. Hollabrunn Süd













































http://www.ffhollabrunn.at/images/Homepage/Fahrzeuge/2014_kdofa.gif







Am Donnerstag, den 13. Februar 2020 wurden die freiwilligen Mitglieder der Feuerwehr Hollabrunn um 09:11 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf die S3 - die Weinviertler Schnellstraße alarmiert. Bereits aus der Alarmmeldung der Landeswarnzentrale ging hervor, dass an diesem Verkehrsunfall 2 LKW und mehrere PKW beteiligt sind.

Im Minutentakt nach der Alarmierung rückten die Einsatzkräfte unserer Feuerwehr unter Einsatzleiter HBI Markus Pfeifer mit

aus.

Einsatzleiter HBI Markus Pfeifer bot sich ein schreckliches Szenario. 2 LKW sind kollidiert und haben in weiterer Folge 4 PKWs in den Unfall verwickelt. 2 Personen waren noch eingeklemmt in Ihren Fahrzeugen, 2 weitere Personen leicht verletzt, eine Person wurde bereits durch andere Fahrzeuglenker befreit.

Durch den Einsatzleiter HBI Markus Pfeifer wurden rasch die eingetroffenen Feuerwehrkräfte auf die verschiedenen Unfallstellen zugeteilt. Gleichzeitig wurde die Personen aus dem PKW und LKW mit hydraulischen Rettungsgeräte aus den stark verformten Fahrzeugen befreit. Für die Rettung des LKW-Lenkers musste eine Rettungsplattform aufgebaut werden um den Höhenunterschied zu überwinden.

Alle Verletzten wurden durch Notärzte und durch das Rote Kreuz betreut. Im Einsatz standen auch 2 Rettungshubschrauber aus Krems und Wien sowie mehrere Fahrzeuge des Roten Kreuzes und der Polizei.









Nach dem alle Verletzten in ärztlicher Versorgung waren, galt es die Plaung für die Bergungsarbeiten zu beginnen. Nach der Unfallaufnahme durch die Bediensteten der Autobahnpolizei - in Abstimmung mit dem Journalstaatsanwalt und der Wasserrechtsbehörde, begannen die Feuerwehrmitglieder den ersten LKW - Zug zu trennen, und den stark beschädigten Anhänger mit dem Kranfahrzeug auf eine gesicherte Abstellfläche zu verbringen.

Deutlich schwieriger gestaltete sich die Bergung des 2. LKW Zuges. Durch den Unfall sind eine große Menge Dieselkraftstoff ausgetreten, welche teilweise aufgefangen werden konnten, bzw. später das Erdreich unter Anleitung der Wasserrechtsbehörde abgegraben wurde.

Um eine Bergung durchzuführen musste der Sattelauflieger entladen werden. 16.000 kg. Chinakohl wurden händisch aus dem Sattelauflieger entladen, auf Paletten verpackt und in einen durch die Spedition bereitgestellten Ersatz LKW verladen. Ein großes Dankeschön möchten wir hier unseren Kameraden der Feuerwehren Göllersdorf, Magersdorf, Suttenbrunn und Oberfellabrunn aussprechen.

Anschließend konnte das verunfallte Sattelkraftfahrzeug durch den Einsatz der Seilwinden des Kranfahrzeuges (Zugkraft 400 kN), des Wechselladefahrzeuges (Zugkraft 160 kN) und des Rüstlöschfahrzeuges (Zugkraft 100 kN) geborgen werden. Zurück auf der Straße wurde dann die Zugmaschine vom Sattelauflieger getrennt, und beide Fahrzeuge an einen gesicherten Abstellplatz verbracht.







Im Einsatz standen:

 

Aktueller Einsatzstatus

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